Vom 22. bis 25. Juni reiste unsere Beauftragte für politische Gremienarbeit, Hannah Müller, nach Berlin. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Bundesverwaltung sowie eine mehrtägige Hospitanz im Büro des SSW-Bundestagsabgeordneten Stefan Seidler. Ziel der Reise war es, die politische Arbeit auf Bundesebene aus nächster Nähe kennenzulernen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke für die friesische Interessenvertretung aufzubauen.

Austausch und Einblicke hinter die Kulissen
Ein Schwerpunkt der Reise waren Gespräche mit politischen Akteurinnen und Akteuren sowie der Bundesverwaltung. So fand im Bundesministerium des Innern ein Austausch mit Hans Leo Dirks, Dr. Jan Ehlers und Magdalena Schuster aus dem für nationale Minderheiten zuständigen Referat statt. Auch der parlamentarische Alltag konnte aus nächster Nähe verfolgt werden. Neben dem Besuch einer Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bot die Kanzlerbefragung im Deutschen Bundestag spannende Einblicke in die politische Debatte auf Bundesebene. Ergänzt wurde dies durch Gespräche mit Stefan Seidler über aktuelle politische Herausforderungen und die Rolle der friesischen Volksgruppe innerhalb der Minderheitenpolitik.
Um einen Einblick in den politischen Alltag auf Bundesebene zu erhalten, konnte Hannah Müller im Bundestagsbüro von Stefan Seidler hospitieren. Dabei erhielt sie einen umfassenden Einblick in die parlamentarischen Abläufe, die Arbeit eines Abgeordnetenbüros und das Zusammenspiel zwischen Bundestag, Ministerien und den Vertretungen der nationalen Minderheiten. Der regelmäßige Austausch mit dem Team bot zudem die Gelegenheit, aktuelle politische Themen und die Zusammenarbeit auf Bundesebene zu vertiefen.
Gespräche mit Schleswig-Holsteinischen Abgeordneten
Abgerundet wurde die Woche durch weitere Gespräche mit den schleswig-holsteinischen Abgeordneten Lorenz Gösta Beutin (Die Linke) und Truels Reichardt (SPD) sowie durch einen Austausch mit dem Minderheitensekretariat. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen der Zusammenarbeit, der politischen Interessenvertretung und der Vernetzung der anerkannten nationalen Minderheiten auf Bundesebene.



Die Reise hat gezeigt, wie wichtig persönliche Gespräche und belastbare Netzwerke für eine erfolgreiche politische Interessenvertretung sind. Die gewonnenen Eindrücke und Kontakte werden die Arbeit in den politischen Gremien bereichern und dazu beitragen, die Interessen der friesischen Volksgruppe auch auf Bundesebene engagiert zu vertreten.