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  • Ministerin Prien beim Biike Empfang 2024
    Friesenrat Sektion Nord plant Biike Empfang am 18. Februar 2024  in der Koogshalle in Reußenköge
    Biikebrennen

    Am Sonntag, den 18. Februar plant der Friesenrat Sektion Nord seinen traditionellen Biike Empfang in der Koogshalle in Reußenköge, zu dem viele Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und nicht zuletzt zahlreiche VertreterInnen der angeschlossenen friesischen Verbände erwartet werden. 

    »Ich freue mich besonders, dass die Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, Karin Prien (CDU), zu uns kommt und die Festrede hält. Das Thema Friesisch in den Schulen beschäftigt uns sehr«, so die Vorsitzende des Friesenrates Sektion Nord, Ilse Johanna Christiansen. Weiter, darf sich Christiansen auf eine Delegation aus Westfriesland / Niederlande begrüßen. So machen sích VertreterInnen der Sektion West auf den 500 Kilometern entfernten Weg aus Westfriesland in die Koogshalle in Reußenköge. 

    Im Sommer wird an vier Orten (Bredstedt, Risum-Lindholm, Niebüll und Tönning) in Nordfriesland das Fußballturnier EUROPEADA gespielt werden. Dazu stellen sich Projektleiter Ruwen Möller und die beiden Trainer der Auswahlteams Nordfrieslands, Jörg Friedrichsen (Damen) und Uwe Petersen (Herren) den Fragen des Moderators Stefan Hartmann. In einer weiteren Moderationsrunde steht das Thema Friesische Sprache im Zentrum. So kommen der neue Schulleiter der Nis Albrecht Johannsen  Schule, Jes Holm, sowie Junglehrerin Nele Kahl und Nomie Hansen (Föhr) zu Wort. 

    Musikalisch umrahmt wird der Empfang von der Gruppe Klångspal

    Weitere Einzelheiten
    https://friesenrat.de/wp-content/uploads/2024/02/20240209_PM_biike.pdf
    https://friesenrat.de/wp-content/uploads/2024/02/emfaang_2024.pdf

    Immaterielles Kulturerbe – Biikebrennenhttps://www.unesco.de/en/biike-burning
    https://europeada.eu

  • Strategietagung führt zu Schwerpunkten für die nächsten Jahre

    Am 5.10.2023 hat der Vorstand des Friesenrats einen ganzen Tag gemeinsam die Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre entwickelt. Im Charlottenhof in Klanxbüll wurde intensiv und am Ende auch mal kontrovers diskutiert. Am Ende waren aber alle Beteiligten hochzufrieden mit dem Ergebnis. Das war der Auftakt für noch mehr Planungstreffen im nächsten Jahr.

  • EU darf nicht „Öömrang“ als geschützte Marke anerkennen

    Die Landesregierung Schleswig-Holstein will europaweit die Regional- und Minderheiten im EU-Markenrecht stärker schützen. Dafür setzt sich der Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Johannes Callsen im Europäischen Parlament ein. Er sagt: „Die Besonderheiten der Regional- und Minderheitensprachen müssen im Rahmen des europäischen Markenrechts stärker geschützt werden, um Schutzbelegungen traditioneller friesischer Begriffe zu vermeiden“ bei einer Anhörung der interfraktionellen Arbeitsgruppe „Traditionelle Minderheiten, nationale Gemeinschaften und Sprachen“ in Straßburg. Hintergrund ist die Eintragung des friesischen Begriffs „Öömrang“ als geschützte Marke auf europäischer Ebene. Dadurch sieht sich die friesische Volksgruppe mit einer Benachteiligung ihrer Sprache im Markenschutz konfrontiert. „Durch die Anmeldung des EU-Markenschutzes steht die friesische Volksgruppe nun vor der Herausforderung, ihre eigenen Begriffe und Aussprüche zur Vermarktung von regional hergestellten Produkten in Nordfriesland nicht mehr verwenden zu dürfen. Der Minderheitenbeauftragte fordert umgehende Lösungen, die den Schutz von Regional- und Minderheitensprachen im EU-Markenrecht garantieren.